Krakau. 

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Krakau.
Mein Beruf ist eingeladen, aber die Seele im Laborkittel fühlt sich angesprochen. Das Geräusch der alten Straßenbahnen, die im Kopfsteinpflaster navigieren, begrüßt mich knochig. Alte, unglaublich alte Mauern, viele, unzählige Anekdoten, Gruselgeschichten lassen mich oft staunen, schmunzeln und ich wünsche mir, dass ich den Geschichten stundenlang zuhören darf. So viele junge, kreative Menschen. Über 100.000 Studenten hat die Stadt. Das Leben sprudelt. Auch wenn das nicht immer so war. Die Geschichte Europas greift nach den Füßen der Passanten und reißt sie aus ihrem Alltag hinein in die Vergangenheit. Ein bisschen straucheln ist gut. Besser als alter Trott.